Tätliche Übergriffe auf Polizisten, Feuerwehrleute oder andere Rettungskräfte gehören mittlerweile immer mehr zum Alltag in ganz Deutschland. Diese Menschen setzen ihre eigene Gesundheit, ja sogar ihr Leben aufs Spiel, um Unseres zu schützen. Aus diesem Grund bedarf es auch des bestmöglichen Schutzes für diese Menschen. Daher begrüßt die Junge Union Saar die flächendeckende Ausstattung von Polizisten im Saarland mit Bodycams. „Dies schützt diejenigen, die für unseren Schutz sorgen selbst vor Übergriffen, wie die seit 2016 im Saarland laufende Pilotphase gezeigt hat“, erläutert Alex Zeyer MdL, der Vorsitzende der JU Saar. Aber auch Projekte aus anderen Bundesländern zeigen dieselben Effekte beim Einsatz von Bodycams. Seit dem Einsatz der Kameras ist die Zahl der Übergriffe auf Polizisten dort zurückgegangen, wo diese im Einsatz waren. Daneben können die Kameras auch helfen, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten schneller aufzuklären.

In diesem Zusammenhang spricht sich die JU Saar dafür aus, den Einsatz von Bodycams bei begründeten Anlässen auch in Wohnungen zuzulassen. Bisher ist der Einsatz nur im öffentlichen Raum erlaubt. Die Wohnung ist ein sehr persönlicher Lebensbereich, dessen Schutz sich auch im Grundgesetz als Aufgabe des Staates wiederfindet. Wenn Polizisten jedoch im Einsatz sind und es besteht Grund zur Annahme, dass in privaten oder geschäftlichen Räumlichkeiten Straftaten begangen wurden oder werden, dann sollte der Betrieb der Bodycams auch beim Betreten und Durchsuchen dieser Räumlichkeiten erlaubt werden, ebenso wenn die Gefahr besteht, dass die Polizisten dort selbst mit Schäden an ihrem eigenen Leib und Leben zu rechnen haben“, so Alex Zeyer abschließend.